Edelstahl

Edelstahl ist ein Sammelbegriff für die nichtrostenden Stähle. Diese enthalten im allgemeinen mindestens 12% Chrom und sind beständig gegen oxidierende Angriffsmittel.

Höhere Chrom- Gehalte und weitere Legierungsbestandteile, wie Nickel, Molybdän, Titan oder Niob verbessern die Korrosionsbeständigkeit. Diese Zusätze beeinflussen auch die mechanischen Eigenschaften. Wieder andere Legierungsbestandteile werden nur zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften (z.B. Stickstoff) oder spanabhebenden Bearbeitbarkeit (z.B. Schwefel) zugesetzt. Damit verfügt der Konstrukteur, Verarbeiter und Verwender über eine Vielzahl von Stahlsorten für mannigfaltige Anwendungsgebiete.

Edelstahl hat in seiner fast 80-jährigen Geschichte aufgrund der ihm eigenen Korrosionsbeständigkeit und guter mechanischer Eigenschaften zunehmende Bedeutung in immer mehr Verarbeitungsbereichen erlangt. So ist z.B. zwischen 1950 und 1988 die Produktion von Edelstahl in Deutschland um das 30-fache angestiegen.

Auch in Zukunft wird der "edle" Stahl immer mehr Anhänger gewinnen, alleine bedingt durch seine unerreichte Korrosionsbeständigkeit.